Ubuntu 9.04 – Der Umstieg –

Es war an einem Samstag abend. Ich war auf der Suche nach dem Grund für die temporäre Instabilität meines Mandriva 2008.0. Die Paketverwaltung meldete mir, nachdem ich einige Paketquellen aktualisiert hatte, etwa 300MB an Updates an. Ich dachte nur „.. dann mal los..“ In der Hoffnung, dass sich die Aufhänger dann beseitigen lassen. Einige Zeit später stand der Neustart an. Das System startete und ich öffnete, oder besser wollte, einige Programme öffnen. Gleichzeitig, versteht sich. KOmpozer, Krusader, Firefox, Gwenview, eine Konsole usw. Aber nach dem zweiten oder dritten Programm war Schluß. Hmmm, was war nun passiert. Ich konnte machen was ich wollte. Der Zustand blieb. Ich habe versucht, dieses sehr merkwürdige Verhalten im Internet als Erlebnisbericht ähnlich Geschädigter zu finden. Keine Chance. Selbst im Safe Mode wollte die Maschine nicht mehr.

Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf. Sollte eine Neuinstallation nun anstehen? Ist das Unvermeidliche nun eingetroffen? Ich erinnerte mich an ein Backup meiner Platte, erst wenige Tage alt. Also Live CD gesucht (Parted MAgic 4.5) und gebootet. Ich hatte ein Backup mit Clonezilla auf meinem Server. Aber das Programm identifizierte das Verzeichnis nicht mehr als Backup. Also auch diese OPtion zu Grabe getragen. Ich habe hier auch nicht mehr viel Zeit investiert um herauszufiden, was hier schief gegangen ist. Über die ganze Zeit flirtete die Ubuntu-CD auf meinem Schreibtisch schon mit mir als wollte sie sagen: komm, nun installier mich schon. Du kannst eh nicht widerstehen.

Ich bin ihr dann verfallen 🙂 Nachdem ich noch die wichtigsten Dinge gesichert hatte, bootete ich die Live CD und startete die Installation. ICh habe dann gleich eine größerer HDD spendiert und das System dort frisch installiert.

Der Bericht dazu fällt nun erstaunlich kurz aus. Es funktioniert nämlich alles. Grafik (NVIDIA), Sound, Auflösung, Webcam, Drucker, TV-Karte, Netzwerk, USB bla bla bla und so weiter. Selbst die Lautstärketasten meiner alten Logitech Tastatur können nun die Lautstärke regeln. Den Scanner musste ich mit gt68xxx und etwas Handarbeit einbinden. Aber nun funktioniert er mit xsane hervorragend. Alle anderen Dinge waren mit dem üblichen Zeitaufwand aber ohne Problem eingerichtet.

Fazit: Ubuntu ist nach meinem Geschmack und Gnome erst recht. Es geht alles irgendwie fluffiger, geschmeidiger und das System macht genau was es soll. Stabil, schnell und sehr gut zu handhaben.

Fortsetzung folgt….

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